Office de Tourisme des Coteaux du Jura
Office de Tourisme des Coteaux du Jura

Das Salzwasser scheint der Ursprung der Stadt zu sein.

Dieses gab ihr übrigens auch ihren Namen: Ledo salinarius, die Stadt des Salzes.

Und wirklich haben sich die ersten Einwohner der Stadt rund um den Brunnen Puit-Salé und die Quelle Lédonia organisiert. Sehr schnell zogen sie Profit aus dem Segen, der ihnen dargeboten wurde: eine Wasserquelle in Reichweite mit einem konstanten Salzgehalt.

Mit diesem Reichtum ging im Mittelalter eine Entwicklung ökonomischer Aktivitäten einher. Schwere Schäden am Brunnen Puit-Salé unterbrechen jedoch die Nutzung bis ins 18. Jahrhundert. Die Konstruktion der neuen Saline zu der Zeit in Montmorot (wo heute nur noch der monumentale Portalvorbau in der Route de Lyon erhalten ist) belebt die Nutzung wieder, bis zur endgültigen Schließung im Jahre 1966. 

Die Lédonia-Quelle hat danach eine andere Aufgabe erhalten. Seit 1892 begründet ein Thermalbad den guten Ruf von Lons-le-Saunier. Es befindet sich im Herzen des 7 ha Großen Parc des Bains. Der Plan wurde von H. Michel gezeichnet und lehnt sich an die Anlagen der klassischen Thermalparks an. Die Thermen von Lédonia bieten eine pittoreske Architektur rund um einen zentralen Portalbau mit vereisten Säulen. Seither kommen Kurgäste (Erwachsene und Kinder) und Wellnessanhänger, um neue Energie zu tanken.

 

 

 

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